Tips & Rat - was Du vor dem Kauf einer Wärmepumpe/Erdwärme bedenken solltest
- Hole Angebote von mehreren Herstellern ein und vergleiche die Produkte und deren Unterschiede.
- Sprich mit anderen über deren Erfahrungen mit einer Wärmepumpe.
- Heizkörper oder Fußbodenheizung sind eine Voraussetzung für die Installation einer effizienten Wärmepumpe.
- Warmwasseraufbereiter für Trink-, Dusch- und Brauchwasser sollten eine Mindesttemperatur von 50°C bis 60°C halten, um Legionellenwachstum zu vermeiden.
- Der Grundstücks-/Gebäudeeigentümer ist verantwortlich für den Schutz und Ersatz von Trinkwasserleitungen.
- Wenn Du einen Brunnen bohren lässt brauchst Du eine Versicherung gegen eventuelle Umweltschäden, mit einer Deckungssumme von mindestens 1 Million Euro.
- Verlange gute Sicherheitsinstruktionen und Betriebsanweisungen vom Installateur.
- Das verwendete Kältemittel muss zugelassen sein, z.B. HFC (R 134a und R 407c), Ammoniak, Butan, Propan.
- Die Bohrung muss bei den kommunnalen Umweltbehörden angezeigt und u.U. auch genehmigt werden. Erkundige Dich bei Deiner Kommune nach den lokalen Bestimmungen (manchmal wird ein sog. Zwischenwärmetauscher gefordert). Manchmal werden Gebühren erhoben.
- Der Mindestabstand zwischen einzelnen Brunnen oder Bohrungen sollte 20 Meter betragen. Sind die Abstände zu gering können sich die Sonden gegenseitig Wärmeenergie entziehen. (Erkundige Dich am besten nach Erfahrungen Deiner Nachbarn.)
- Die Größe der Wärmepumpe sollte dem Bedarf des Hauses entsprechen.
- Reicht die Anzahl vorhandener Heizkörper aus um eine effeziente Beheizung sicherzustellen?
- Wenn die alte Holzheizung, der Gaskessel oder Ölkessel entfernt werden kann die Ventilation im Haus abnehmen. Auch das Mauerwerk kann kälter werden. Deshalb ist eine regelmäßige Kontrolle der Luftfeuchte ratsam.
- Wenn eine leicht variable Raumtemperatur akzeptiert wird, kann Strom gespart werden. Der Kompressor der Wärmepumpe verbraucht beim starten deutlich mehr Strom als im gleichmäßigen Betrieb. Durch längere Auskühlzeiten und längere Heizphasen muss die Pumpe weniger oft starten und hält nebenbei noch länger.
- Achte gerne auf eine Zertifizierung des Installateurs
- Beziehe mehrere Jahre in Deine Energiebedarfsrechnung ein, nicht nur eins.
- Kaufe die Bohrung, Montage und die Wärmepumpe bei derselben Firma.
- Kontaktiere ruhig einen Energieberater Deiner Kommune oder Deines Stromversorgers, wenn es einen solchen gibt.
- Eine Wärmepumpe kann an sehr kalten Wintertagen u.U. eine Zusatzheizung, z.B. in Form eines zusätzlichen Heizstabes benötigen.
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